Jacqueline  

Bachelor of Science in Physiotherapy   Switzerland

 

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Stress dich nicht: Wie Du mit Stress besser umgehst und dich gleichzeitig dagegen wappnest

Stress dich nicht: Wie Du mit Stress besser umgehst und dich gleichzeitig dagegen wappnest

Hallo ihr Lieben,

die Urlaubszeit neigt sich schon fast dem Ende zu. Viele sind aus ihrem Urlaub zurück und zurück im Alltagsstress.

Doch auch wer seinen Urlaub noch vor sich hat, weiss, dass auch dieser irgendwann zu Ende geht. Kommt dann der bekannte Alltagsstress wieder? Der, vor dem wir jährlich ein paar Wochen flüchten?

So aktuell wie nie ist das Thema: Stress. Menschen sind gestresster, fühlen sich grösserem Druck ausgesetzt, was Krankenkassen mit einem vermehrten Ausfall durch stressbedingte Krankheiten bestätigen (1).

 

Woher kommt das? Haben wir tatsächlich mehr Stress? Oder ist der Druck von aussen mehr geworden? Und die wichtigste Frage: Was können wir tun, um Stress abzuwehren und die eigene Balance zu behalten?

Die Techniker Krankenkasse hat eine Studie (TK-CampusKompass-Studie) bei Jugendlichen durchgeführt, welche zeigt, dass schon junge Menschen enormem Leistungsdruck ausgesetzt sind. Wieso ist das so? Ist der Druck tatsächlich höher geworden, oder können wir Menschen weniger gut mit Druck umgehen?

 

Was sich ganz augenscheinlich verändert hat, ist die Digitalisierung unseres Lebens.

 

Durch Handys, Tablets und Co. sind wir immer erreichbar. Anrufe werden gleich angenommen, E-Mails sofort beantwortet. Es fällt uns schwer, ohne Handy aus dem Haus zu gehen, offline zu gehen.

 

Als ich mich dem Artikel widmete, habe ich mich einmal bei mir im Haus umgesehen. Ja, es stimmt: Handy, Tablet, E-Reader, Computer, Laptop, Waschmaschine, Spülmaschine, Trockner und noch vieles mehr. Ich musste mir eingestehen, geht ein Gerät kaputt, oder muss es zur Reperatur, stresst mich das.

Wie geht es euch mit den vielen Maschinen und Computern? Seht ihr darin auch einen gewissen Stressfaktor? Vor allem wenn sie zur Reparatur müssen? Wie geht ihr mit der ständigen Erreichbarkeit um?

 

 

Wie es um deine momentane Stressbelastung aussieht, kannst Du unter dem folgendem Link prüfen:

Hier geht es zum Stresstest (3) : http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/TEST/STRESS/Test.shtml

 

 

 

Ob und warum wir Menschen mehr Stress haben, wird sicherlich weiter erforscht werden, doch schon jetzt ist klar: Die Menschen fühlen sich gestresst.

Wichtig also: Wir müssen etwas tun und nicht erst dann wenn es zu spät ist. Prävention wäre das Schlagwort. Prävention heisst so viel wie „Vorbeugen“. Den Ausbruch einer Krankheit verhindern. Dies ist in Bezug auf Stress sehr wichtig, denn wie eine Forschergruppe in einer erst im Februar 2017 veröffentlichten Studie in der Zeitschrift Lancet hinweist, kann Stress das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen.

 

Was Du über Stress wissen musst (4):

1.      Stress geht jeden etwas an

2.      Chronischer Stress hat negative Auswirkungen auf deine Gesundheit

3.      Es gibt verschiedene Wege dem Stress zu begegnen und ihn zu reduzieren

4.      Nicht jeder Stressfaktor ist schlecht

5.      Wenn Du von Stress erdrückt wirst, wende dich an einen Mediziner/Medizinerin

 

 

 

Ich will euch in diesem Blogbeitrag einige Möglichkeiten aufzeigen wie ihr:

-        Stress reduzieren könnt

-        und eure Balance aufrecht erhaltet

 

Stress wird von jedem anders wahrgenommen. Ist also zum grössten Teil subjektiv. So auch die Massnahmen. Nicht jede Massnahme ist für jeden Menschen gleich effektiv. Schau was dir gut tut und kombiniere einzelnen Massnahmen miteinander.

 

 

 

1.      Identifiziere den Stress

Eine grosse Hilfe ist den Stress zu identifizieren. Wenn Du weisst, woher der Stress kommt, oder was dich unter Druck setzt, fällt dir auch leichter, diesen zu minimieren. Schreibe stressige Situationen auf, oder die Situationen, bei denen Du merkst, dass dein Herz schneller schlägt. Situationen in denen Du schnell wütend wirst. Oder auch Situationen bei denen Du kaum an dich halten kannst. Ist es der Stress bei der Arbeit? Freizeitstress, oder Stress im Familien- oder im Freundeskreis?

 

2.      Abstand bekommen

Hast du den Stressfaktor erkannt und benannt? Versuche nun etwas Abstand zu bekommen. Das heisst nicht, dass du dich geschlagen gibst, oder dass du dem Stress womöglich ausweichst. Nein, manchmal hilft es, etwas Abstand zu gewinnen und einen neuen Blick auf die Situation zu werfen (5).

 

3.      Körperliche Aktivität

Viele wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass körperliche Aktivität dazu beitragen kann, die eigene Balance wieder zu finden. Sei es ein 20-minütiger Spaziergang, Joggen, Schwimmen oder Tanzstunden (5). Wie ihr euch mit Leichtigkeit mehr motivieren könnt erfahrt ihr in meinem Blogpost: "Mit Leichtigkeit zu mehr Motivation"

 

4.      Lächle

Stress spiegelt sich in unseren Gesichtern wieder. Die Muskeln spannen sich an und der Blick wird ernst. Schau in Spiegel und lache 😊. Allein diese Handlung signalisiert dem Körper eine Entspannungssituation (5).

 

5.      Verbinde dich mit deinen Freunden

Geh mit deinen Freund aus. Ruf sie an, oder schicke eine E-Mail. Verbinden heisst, sich auch über Gefühle auszutauschen. Dieser Austausch reduziert den Stress und hilft dir, dich besser zu fühlen (5). Natürlich ersetzt ein Freund oder eine Freundin keine professionelle Hilfe. Bei dem Verdacht, eines grösseren Problems, welches sich nicht selbst lösen lässt, ist professionelle Hilfe natürlich angebracht.

 

6.      Meditation

Meditation hilft den Körper und Geist in Balance zu bringen, zu beruhigen und Stress zu reduzieren. Schon kurze Meditationssitzungen können Erfolge erzielen.

 

 

 

 

 

Meine Erfahrungen mit Stress:

Natürlich habe auch ich immer wieder Situationen, die mich stressen oder ich unter Druck stehe. Durch meine Ausbildung als Physiotherapeutin und meine jahrelange Erfahrung in diesem Beruf, habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Techniken, die die American Psychological Association empfehlen,  sehr hilfreich sind.

 

Ausserdem habe ich aber meine 7  Helferlein:

1.      Reisen: Auf Reisen gehen bedeutet für mich Abstand von meiner täglichen Routine mit all den Stressfaktoren zu bekommen.

2.      Verschiedene Sportarten und auch Techniken aus dem Qi Gong und Taij Chi.

3.      Auch meine Klangschalen oder meine regelmässien Spaziergänge mit unserem Hund helfen mir, mich zu erden.

4.      Zeit mit meinem Freund,  meiner Familie und Freunden verbringen.

5.      Resilienz stärken: Die innere Widerstandskraft mit dem Glauben an sich selbst stärken.

6.      Offline: Ganz bewusst gehe ich offline, indem, dass ich mein Handy ausschalte, oder bewusst zuhause lassen.

7.      Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für mich das A. O. um Energie zu schöpfen. Mehr zu einer gesunden Ernährung könnt ihr in meinem Artikel "vegane Eiweissquellen" nachlesen.

 

 

 

 

 

Am Ende angekommen, interessiert mich natürlich auch eure Meinung zu meinem Artikel und eure Erfahrungen mit Stress, Druck und dem inneren Ungleichgewicht.

Welche Stressoren gibt es in eurem Leben?

Habt ihr schon eigene Strategien entwickelt, euer Gleichgewicht zu behalten, oder wieder zu gewinnen?

 

Ich hoffe sehr, dass ich euch noch ein paar Anregungen und Tipps für euren Alltag geben konnte. Falls euch das Thema interessiert und ihr noch mehr darüber lesen wollt, dann lasst es mich gerne wissen.

 

 

Alles Liebe,

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Die Techniker Krankenkasse. Entspann dich Deutschland. TK-Stressstudie 2016. Abgerufen am 11.08.2017 von https://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/921466/Datei/3654/TK-Stressstudie_2016_PDF_barrierefrei.pdf

  2. Tawakol, S., et al. (2017). Relation between resting amygdalar activity and cardiovascular events: a longitudinal and cohort study. Lancet.  doi: http://dx.doi.org/10.1016/S0140-6736(16)31714-7

    http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(16)31714-7/abstract

  3. Stangel, W. (2017). Stress-Test (S-T). [werner stangl]s arbeitsblätter. Abgerufen am 14.08.2017 von http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/TEST/STRESS/Test.shtml

  4. National Institute of Mental Health. 5 Things you should know about stress. Abgerufen am 13.08.2017 von https://www.nimh.nih.gov/health/publications/stress/index.shtml

  5. American Psychological Association. Five tips to help manage stress. Abgerufen am 13.08.2017 von http://www.apa.org/helpcenter/manage-stress.aspx

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