Jacqueline  

Bachelor of Science in Physiotherapy   Switzerland

 

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Die ersten Schritte zu mehr Motivation

Die ersten Schritte zu mehr Motivation

Hi ihr Lieben

 

Thema Nummer Eins: Wie kann ich mich selbst motivieren? Wieso haben andere scheinbar viel mehr Motivation als ich es habe?

 

Diese Fragen stellen sich viele. Erst kürzlich fragte mich eine gute Freundin, wie ich das nur mache? Wie und woher habe ich die Energie mich aufzuraffen und Sport zu machen? Gibt es bei mir nicht auch mal Tage an denen ich keine Lust habe?

 

Fragen über Fragen, die auch ich wahnsinnig interessant finde und ich denke, dass es an der Zeit ist, dieses Thema genauer unter die Lupe zu nehmen. Gleichzeitig schreibe ich euch auch auf, wie ich es mit meiner Motivation handhabe und hoffe, euch einige Tipps geben zu können, wie auch ihr euch motivieren könnt.

 

Zu aller erst ist es wichtig den Begriff Motivation genauer zu betrachten.

 

Was bedeutet der Begriff Motivation eigentlich?

Im Duden wird der Begriff Motivation als die "Gesamtheit der Beweggründe, Einflüsse, die eine Entscheidung, Handlung o. Ä. beeinflussen, zu einer Handlungsweise anregen" definiert (1). Wo wir auch schon beim wichtigen Punkt wären. Haben manche keine Beweggründe? Haben manche zu wenige Einflüsse, um sich aufzuraffen?

 

Moshé  Feldenkrais, ein israelischer Ingenieur, entwickelte ein pädagogisches Konzept. Kurz: Er widmete sich der Bewegung. Sicher vielen Therapeuten im Bereich der Bewegung bekannt, sagte er einmal: "Leben ist Bewegung. Leben ist ein Prozess, Verbesserte Qualität des Prozesses und du verbesserst die Qualität des Lebens selbst."

 

Sollten wir demnach nicht alle von innen heraus und von ganz alleine die Motivation haben uns zu bewegen?

 

 

Schauen wir uns einmal Gründe an, die zum Beispiel das allgemeine Bewegungsverhalten bremsen:

 

Was bremst?

- Müdigkeit nach einem anstrengenden Arbeitstag

- Innere Haltung: "Sport ist Mord"

- Noch kein, für sich selbst geeignetes Hobby, gefunden

- Schon im Kindesalter keine Lust gehabt im Sportunterricht mitzumachen

- Allgemeine Freude an Bewegung fehlt

- Partner/in/Lebensgefährte/in/Ehemann/Ehefrau die selbst auch wenig sportliche Aktivitäten betreibt

- Peinlich berührt oder Schamgefühlte in ein Fitnessstudio/Turnverein/Sportverein/Schwimmbad zu gehen

- ….

 

 

 

Ich denke, dass ich hier noch viel mehr Punkte aufschreiben könnte. Doch die Frage ist, was können wir jetzt tun?

Zu Beginn ist es wichtig, aufzuschreiben, warum die Motivation eher im Keller ist. Also warum ist die Lust nicht da, sich z. B. zu bewegen, also Sport zu machen? Vielleicht gibt es sogar mehrere Gründe. Schreibt sie euch untereinander auf.

 

Grund 1:

Grund 2:

Grund 3:

 

 

 

Wenn ihr den oder die Gründe aufgeschrieben habt, dann hängt sie auch gut sichtbar an den Kühlschrank oder ins Badezimmer. Wir gehen diese Motivationskiller jetzt an.

 

Was können wir tun, um unsere Motivation anzukurbeln?

Natürlich kommt es auch immer darauf an, für was genau die Motivation fehlt. Dies gilt, wie ich oben beschrieben habe, nicht nur für Sport. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Lebensthemen.

 

Wir schauen uns jetzt aber speziell den sportlichen Teil an. Nehmen wir an, wir wollen abnehmen, oder sportlicher/fitter werden. Das heisst, wir müssen dieses Ziel formulieren und genau definieren. Fehlt ein Ziel? Dann geht nochmal in euch. Speziell auf den Sport bezogen. Warum wollt ihr mehr Sport machen? Was ist der Grund?

 

--> Dies gilt es genauestens zu definieren. Als Hilfe nehmen wir dazu die SMARTe Zielformulierung. Vielleicht haben einige von euch schon mal davon gehört.  Ich werde es hier nochmal kurz erläutern:

Die einzelnen Buchstaben S M A R T stehen für Spezifisch, Messbar, Ausführbar, Realistisch/Relevant und Terminiert. Diese Methode wird sehr oft im Projektmanagement oder bei der Führung von Unternehmen eingesetzt.

 

 

 

 

  1. STECKT EUCH EIN ZIEL/ Steckt euch Ziele

    Das ZIEL muss klar definiert sein und es muss erreichbar sein. Natürlich ist es auch wichtig Träume und Wünsche zu haben und diese dürfen wir ganz ganz hoch stecken. Für jetzt ist es aber wichtig, ein Ziel so klar wie möglich zu definieren, welches wir auch erreichen können. Zum Beispiel: "Ich will 5 Kilo abnehmen" In welcher Zeit? "Ich will 5 Kilo in 6 Monaten abnehmen und das erreichte Gewicht auch halten". Wie ihr seht, können wir nun das Ziel immer weiter und weiter detaillierter definieren. Das hilft uns, unseren ersten Schritt zu gehen. Wenn wir wissen was wir wollen, dann können wir uns dafür auch leichter motivieren.

     

  2. ZIEL messbar machen

    Weiter ist es ganz wichtig, sich dieses Ziel aufzuschreiben und auch MESSBAR zu machen. Dies wären in meinem Beispiel die 5 Kilo. Die kann ich mit einer Waage ganz einfach zuhause messbar machen.

     

  3. ZIEL ist ausführbar, also machbar

    Als nächstes ist es wichtig zu definieren, wo und ob ich meinen Weg zu meinem Ziel auch ausführen kann. Habe ich die Möglichkeit mein Ziel zu erreichen? AUSFUEHBAR muss der Weg zum Ziel sein, sonst werden wir hier in unserer Motivation sehr schnell gebremst.

     

  4. ZIEL muss Realistisch sein

    Gleichzeitig ist es auch wichtig zu klären, ob mein Ziel für mich RELEVANT und REALISITSCH ist.

     

  5. ZIEL muss zeitlich bestimmt werden

    Ganz am Schluss legen wir dann einen ZEITRAUM fest.

 

 

Nun habe ich euch schon einiges über die Motivation berichtet. Die SMARTe Zielformulierung finde ich ein sehr wichtiger Schritt, um zu wissen, was man selbst will. Wo will ich hin? Was soll das Ergebnis sein?

 

 

 

 

In meinem nächsten Blogpost werde ich euch die nächsten Schritte zeigen. Die SMARTe Zielformulierung ist eine Möglichkeit, sich selbst den nötigen Motivationsschub zu geben. Wenn wir wissen, warum wir etwas machen, dann ist es deutlich einfacher, auch dafür etwas zu tun.

Ich wende diese Methode in allen Lebenslagen an und für mich ist sie unausweichlich. Probiert es einfach mal aus und beobachtet, was bei euch passiert.

 

 

 

 

 

Gerne könnt ihr mir Fragen, Anregungen und eure eigenen Erlebnisse schreiben. Ich freue mich darüber.

 

 

Love,

 

 

 

 

 

 

 

  1. Duden. Abgerufen von http://www.duden.de/rechtschreibung/Motivation am 19.05.2017.

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