Jacqueline  

Bachelor of Science in Physiotherapy   Switzerland

 

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Go VEGAN: 5 gute Gründe seine Ernährung jetzt umzustellen und  5 Tipps wie das am besten gelingt

Go VEGAN: 5 gute Gründe seine Ernährung jetzt umzustellen und 5 Tipps wie das am besten gelingt

Hallo meine Lieben,

heute ist Welt Vegan Tag 😊. Für alle, die sich noch nicht an eine pflanzliche Ernährung herangetraut haben, oder sich auch nicht herantrauen wollten, habe ich hier ein paar Fakten und auch ein paar Tipps, wie einfach es ist, auf diese Ernährungsform umzusteigen und welche Auswirkungen sie auf uns und auf unsere Umwelt hat.

 

1. Tierleid

Als ersten Punkt möchte ich das Leid der Tiere ansprechen.

Wie Ihr in meinem Artikel "Why Vegan"  vielleicht schon gelesen habt,  stand für mich dieser Punkt immer an oberster Stelle. Ich will nicht, dass Tiere wegen mir und meiner Lebensweise sterben müssen. Begonnen hat alles damit, dass ich nicht nur auf Fleisch und Fisch, sondern auch auf Eier, Milch, Käse und Honig verzichtet habe. Als ich mich immer mehr mit dem Thema beschäftigte, weitete ich meine Einstellung auch auf meine Lebensweise aus. Kein Leder, kein Pelz und und und. 

Auch mehrere Filme haben mich dazu gebracht, Tieren Respekt entgegenzubringen und mich der veganen Lebensweise zu widmen.  Zum Beispiel ist Earthlings einer dieser grauenvollen Filme, die für mich kaum anzuschauen sind (Ich es nur bis zur 7. Minute geschafft).

Gordon und Aljoscha von Vegan ist ungesund  veröffentlichen immer dienstags ein neues Video rund um das Thema Vegan. Ihre Videos sind sehr informativ, aber auch lustig und sie regen zum Nachdenken an.  

Ein weiterer Film den ich sehr interessant finde ist What the health. Findet ihr auch bei Youtube mit deutschem Untertitel.

Die Filme, die ich euch oben angegeben habe, sind mit einem Link hinterlegt. Einfach mit der Maus über den rosageschriebenen Namen fahren und draufklicken. Der Link für euch dann zu der jeweiligen Seite 😊.

 

 

 

2. Gesundheit

Wahrscheinlich habt ihr es auch gelesen. Im Jahr 2015 gab die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) (zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehörig), bekannt, dass rotes Fleisch: „… probably carcinogenic to humans (Group 2A)“ , also „… wahrscheinlich karzinogen für den Menschen (Gruppe 2 A)“  ist (1).

Die Forschergruppe um Dr. Kurt Straif begutachtete 800 Studien. Sie kamen zu dem Schluss, dass bei einem täglichen Verzehr von 50 g verarbeitetem Fleisch, das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken, um 18% steigt (1).

 

 

 

3. Klimawandel

Der Klimawandel ist grösstenteils auf die Tierwirtschaft zurückzuführen (2 ). Zum Beispiel scheiden die sogenannten „Nutztiere“ wie Kühe, massiv viel Methan aus. Methan ist eine chemische Verbindung und gehört zu den Treibhausgasen. In grossen Mengen schadet dies der Umwelt, denn es trägt zur globalen Erwärmung bei (3).

All diese Tiere müssen natürlich auch gefüttert werden. Für dieses Futter wird Land gebraucht. Flächen die früher bewaldet waren, werden heute abgeholzt, denn sie werden für den Sojaanbau benötigt. Unglaublich:  90% des weltweit angebauten Sojas wird allein für die Fütterung von Tieren in der Wirtschaft gebraucht (2).

Zum Beispiel werden in der Schweiz jährlich 300 000 Tonnen Soja für die sogenannten „Nutztiere“ eingeführt (3). Eine unglaublich grosse Zahl. Das Soja, welches wir Menschen zum Beispiel in Form von Tofu zu uns nehmen, ist im Vergleich dazu sehr sehr wenig. Noch dazu wird dieses Soja grösstenteils  aus europäischem Anbau bezogen (3).

 

 

 

4. Wasserverschwendung

Wasser ist in vielen Regionen auf dieser Erde Mangelware. Viele Menschen sterben noch immer aufgrund von Wasser- und Nahrungsknappheit. Umso erschreckender ist es, dass für ein Kilo Fleisch 400 Liter Trinkwasser verbraucht werden (3). Diese Zahl muss man erst einmal sacken lassen.

Im Vergleich dazu, verbraucht ein Liter Hülsenfrüchte lediglich 30 Liter Trinkwasser (3).

 

 

 

5 Tipps wie der Wechsel zu einer veganen Ernährung am besten gelingt

 

1. Informiere dich im Internet über leckere Rezepte und folge Menschen die dich inspirieren

Im Internet finden wir auf unterschiedlichsten Plattformen Menschen die uns motivieren und inspirieren können. Meine absolute Lieblingsapp ist instagram. Hier hole ich mir die meisten Inspirationen und Ideen. Aber auch über facebook und twitter erhalte ich tägliche die neuesten News und Informationen.

 

2. Bewusst einkaufen

Vor jedem Einkauf mache ich mir Gedanken, was ich für die kommenden Tage kochen möchte. Nahrungsmittel, die aus Bioprodukten erstellt wurden, sind natürlich nicht ewig haltbar. Für mich heisst das, dass ich nicht einmal in der Woche zum Einkaufen gehe, sondern mehrmals. Dies gibt mir aber auch die Möglichkeit immer frisches Obst und Gemüse zu kaufen. Gleichzeitig verringere ich damit das Risiko, Lebensmittel wegschmeissen zu müssen.

Versuche einmal aus der Gewohnheit rauszukommen. Anstatt der Butter die Du jahrelang gekauft hast, versuchst du die vegane Butter. Den Joghurt der aus Milch hergestellt wird, ersetzt du einmal mit veganem Joghurt (zum Beispiel aus Soja oder Lupinen). Auch die asiatische Küche bietet so viele Möglichkeit. Kokosöl zum Beispiel, oder Tofu anstatt Fleisch.

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3. Probiere Neues aus

Bei vielen Menschen ist sicher die Gewohnheit das grösste Hinderniss. Die Gewohnheit ist natürlich auch bequem und einfach.

Zu Beginn heisst es nicht, dass man komplett ALLES ändern muss. Nein, nein. Kleine Schritte sind zu Beginn angesagt. Wie unter Punkt 4 beschrieben, können während des Einkaufs, einzelne Produkte durch pflanzliche Lebensmittel ausgetauscht werden. Step by Step.

 

4. Tausche dich mit anderen aus

Zu Beginn meines veganen Daseins hatte ich so gut wie niemanden mit dem ich mich austauschen konnte. Im Nachhinein hat mir das auf jeden Fall gefehlt. Auch bei mir gab es eine Zeit, in der mich eher einseitig ernährt habe.

Ich sehe heute den Unterschied, wenn ich mich mit Freunden austausche. Durch das Treffen mit anderen kommen wieder ganz neue Ideen zum Vorschein und diese kann ich auch gleich umsetzen.

Zum Beispiel einen veganen Brunch zuhause veranstalten, bei dem jeder etwas von zuhause mitbringt. So können alle die verschiedenen Produkte probieren und man bekommt neue Anreize.

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5. Besuche vegane Restaurants

In Zürich gibt es unendliche Möglichkeiten. Meine absoluten Lieblingsrestaurants:

Hiltl

 

Tibits

 

Ell`n Belle

 

 

In Kreuzlingen

Hotel Swiss

 

 

In Konstanz:

Sol

 

 

Ideen für gesunde, vollwertige Haupt- und Nebenmahlzeiten:

1. Quinoa

Mit Quinoa lässt sich ganz viel zaubern. Zum Beispiel einen leckeren Salat mit Tomaten und Avocado. Warm schmeckt er mit Seitanwürfeln oder leckerem Brokkoli. Er ist reich an Proteinen und abends gut bekömmlich. Mehr zu veganen Eiweissquellen findet ihr in meinem Artikel "Vegane Eiweissquellen".

Quinoa sättigt, aber überfüllt den Magen nicht.

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2. Açai-Bowl

Die Açai –Beere kommt aus Südamerika und ist die Frucht der sogenannten Kohlpalme. Açai kann man zum Beispiel tiefgefroren (wie die von Atilla Hildmann) oder als Pulver kaufen.

Hier habe ich euch ein Rezept für einen leckeren Açai -Bowl:

ZUTATEN:

-        Açai (entweder gefroren oder als Pulver). Beim gefrorenen Açai gilt: eine „Platte“ reicht für zwei Personen; beim Pulver gilt: ein gehäufter Löffel für zwei Personen

-        Eine gefrorene Banane

-        Soja-Quark (für den Açai -Bowl den ihr auf dem Bild seht, habe ich den Quark von Alpro dazu genommen). Beim Quark könnt ihr je nach Gefühl dazugeben. Möchtet ihr eher eine feste Masse haben, dann benötigt ihr mehr vom Soja-Quark

-        Etwas Sojamilch

-        Etwas Wasser

-        Als Topic: Beim Topic sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich verwende gerne verschiedene Beeren, wie auf dem Bild, oder Kokosraspeln. Sehr lecker ist aber auch ein Granola-Topic mit feinen Nüssen (z. B. Cashew-Nüsse).

Zubereitung:

Das Açai, die kleingeschnittene Banane, zwei Esslöffel Soja-Quark, etwas Wasser (kalt) und eine kleine Menge Sojamilch (aus dem Kühlschrank) in den Mixer geben.

Den restlichen Quark gleichmässig auf zwei kleine Schüssel verteilen. Dann die pürierte Açai-Masse obendrauf geben. Wie oben beschrieben, je nach Bedarf mit Beeren, oder Granola ergänzen.

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3. Grüner Powersalat

Was ich sehr gerne esse, ist ein leckerer Salat mit Kichererbsen. Vor allem zum Mittagessen beschwert er nicht und gibt trotzdem Power für den kommenden Nachmittag.

ZUTATEN:

-        Grüner Salat (Eisbergsalat, oder Blattsalat)

-        Kichererbsen (Bio, wenn möglich selbst einweichen lassen, ansonsten Bio aus dem Glas, zum Beispiel von Alnatura)

-        2 Tomaten

-        2 Karotten

-        Eine Avocado

-        Eine halbe Zwiebel

-        Bei Bedarf Salz, Pfeffer, Essig/Öl

-        Eine Feige

Zubereitung:

Den Eisbergsalat nach Gewohnheit zubereiten.

Avocado öffnen, dass innere herausnehmen und in einer separaten Schüssel zu einem weichen Brei zerdrücken. Tomaten vierteln und der Avocado hinzufügen. Nach Bedarf würzen.

Die halbe Zwiebel auch in Würfel schneiden und der Avocado zugeben. Dies wird dann dem Salat beigegeben und gut durcheinander gemischt.

Die Kichererbsen können in einer Pfanne kurz angebraten werden und oben auf den Salat verstreut werden.

Die Feige in Scheiben oder in Würfel schneiden und als Topic auf dem Salat dekorieren.

 

 

Schon sind wir am Ende angekommen. Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Blogpost ein paar Inspirationen und Ideen geben.

 

Was ist eure Meinung zur veganen Ernährung?

Welche Gedanken habt ihr, wenn ihr auf unsere Umwelt schaut?

 

 

 

Lasst es mich wissen. Auch Fragen sind immer herzlich willkommen.

 

Viele liebe Grüsse,

 

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Quellen

1.      Bouvard, V. et al. (2015). Carcinogenicity of consumption of red and processed meat. https://doi.org/10.1016/S1470-2045(15)00444-1

Abgerufen am 23.10.2017 von https://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2015/pdfs/pr240_E.pdf

 

2.      PETA. Schützen Sie die Umwelt, leben Sie vegan ! Abgerufen am 25.10.2017 von http://www.peta.de/umweltschutz#.WcpPq606ncs

 

3.      Vegane Gesellschaft Schweiz. Für die Umwelt. Abgerufen am 20.10.2017 von https://vegan.ch/warum-vegan/fuer-die-umwelt/

 

4.      Herma, C. (2016). Swissveg. Überfischung. Abgerufen am 25.10.2017 von https://www.swissveg.ch/ueberfischung

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